PET-Klebeband vs. Washi-Klebeband: Ein detaillierter Einblick in Materialwissenschaft, Fertigungstechnologie und Marktpositionierung
Als Hersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung inWashi-Tape-ProduktionWir haben miterlebt, wie sich die Handwerkskultur von einer Nischenkultur zu einem weit verbreiteten Konsumphänomen entwickelt hat. Im heutigen, zunehmend segmentierten Markt für Klebebänder hat sich PET-Klebeband rasant zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten entwickelt und sich durch technische Innovationen deutlich vom traditionellen Washi-Tape abgehoben. Dieser Artikel bietet eine systematische Analyse der grundlegenden Unterschiede hinsichtlich Materialeigenschaften, Herstellungsverfahren und Anwendungsszenarien und liefert Branchenexperten wertvolle Erkenntnisse.
1. Die Materialgenetik bestimmt die Produkteigenschaften
Washi-Tape verdankt seine Wettbewerbsfähigkeit dem optimalen Zusammenspiel von Papiereigenschaften und Klebeleistung. Das taiwanesische Unternehmen Daian Printing entwickelte die 501 Kikusui-Serie. Dabei wird langfaseriges Washi-Papier mit einer speziellen Imprägnierungstechnologie behandelt, wodurch die Dehnbarkeit um 30 % verbessert wird. In Kombination mit einem wasserbasierten Acrylklebstoff ergibt sich so ein einzigartiges Profil mit hoher Anfangshaftung, stabiler Haltekraft und rückstandsfreier Entfernung. Bei Lackierarbeiten an Fahrzeugen haftet das Tape bis zu zwei Stunden lang bei 110 °C, ohne Rückstände zu hinterlassen. Damit gilt es als Industriestandard für Abklebearbeiten.
PET-Klebeband, hergestellt auf Polyesterfolie, weist „weichmacherähnliche“ physikalische Eigenschaften auf. Das 3M-Modell JM605P2 besteht aus ultradünnem PET (0,012 mm) mit modifiziertem Acrylklebstoff auf beiden Seiten und bietet dadurch hohe Steifigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit und hohe Lichtundurchlässigkeit. Labortests bestätigen eine 24-stündige Haftung bei 120 °C ohne Ablösung. Die schwarze Variante erreicht eine Lichtundurchlässigkeit von 99,9 % – unerlässlich für die Befestigung von LED-Hintergrundbeleuchtungsmodulen.
2. Der Herstellungsprozess prägt die Produktmorphologie
In der Drucktechnologie wurden für Washi-Tape ausgefeilte Verbundverfahren entwickelt:
• Spezialbeschichtungen: Die Serie „Sternennacht“ von ZHIYU Studio verwendet Daians patentierte UV-Glanzbeschichtung und erzielt durch Sechsfarben-Passerdruck eine Farbschichtdicke von 35 µm. Dadurch entstehen 3D-Nebel-Effekte, die unter gerichteter Beleuchtung sichtbar sind. Für ein optimales Verhältnis von Farbhaftung und Dimensionsstabilität ist eine Oberflächenrauheit des Substrats von unter Ra 0,8 µm erforderlich.
• Funktionelle Zusätze: Einige Washi-Tapes in Industriequalität enthalten Füllstoffe aus Calciumcarbonat, um die Deckkraft um 40 % zu erhöhen und gleichzeitig die Flexibilität zu erhalten. Dies ermöglicht das Abkleben in einer einzigen Schicht beim Lackieren von Autokarosserien.
PET-Klebeband mit Fokus auf Präzisionstechnik:
• Oberflächenbehandlung: TESA 4982 verwendet eine matte Oberfläche mit mikrofeinen Rauigkeiten (Ra 1,2–1,5 μm), wodurch die Lichtstreuung um 40 % erhöht und Blendeffekte in Umgebungen mit hellem Umgebungslicht vermieden werden. Dies erfüllt die optischen Standards der ISO 13655 für die Montage von Mobilbildschirmen.
• Maßgenauigkeit: Die Foxconn-qualifizierte JM1030B hält die Substratdickentoleranz innerhalb von ±0,001 mm ein und ermöglicht so eine Stanzgenauigkeit von 0,02 mm für FPC-Verstärkungsanwendungen.
3. Anwendungsszenarien treiben die Marktdifferenzierung voran
Washi-Tape dominiert drei kulturell-kreative Segmente:
• Journalgestaltung: Taiwanesische 社团-Klebebänder (Clubbänder) zeichnen sich durch lange Musterzyklen (90–200 cm/Rolle) mit thematischer Kontinuität aus. Die Serie „Sakura Feather“ von KIKEN kombiniert weiße Tinte, Glanzlackierung und Heißprägung in 12 aufeinanderfolgenden Designs und eignet sich ideal für narratives Scrapbooking.
• Geschenkverpackung: Die japanische Marke MT hat 48 mm breite Formate entwickelt, die die Biegsamkeit von Washi-Papier für die Herstellung von 3D-Schleifen nutzen. Die Haftkraft des Klebstoffs von 0,8 N/25 mm gewährleistet eine stabile Positionierung beim automatisierten Verpacken.
• Industrielle Maskierung: Die Daian 701-Serie optimiert die Abwickelkraft auf unter 0,8 N/25 mm für die Kompatibilität mit automatisierten Hochgeschwindigkeits-Maskierungsanlagen in der Elektronikfertigung.
PET-Klebebandeignet sich hervorragend für industrielle Präzisionsanwendungen:
• Elektronikmontage: 3M 9795B erreicht eine Lichtdurchlässigkeit von 92 % bei einer Trübung von <1,5 % unter Verwendung von PET in optischer Qualität und erfüllt damit die Anforderungen an die Verklebung von Automobildisplays.
• Hochtemperaturprozesse: SIDITEC DST-20 erhält die strukturelle Integrität bei 200°C über 30 Minuten und verhindert so die Karbonisierung der Batterieisolierung in Elektrofahrzeugen.
• Mikroelektronik: PET-Bänder mit einer Dickentoleranz von 0,003 mm unterstützen die Handhabung von Halbleiterwafern, wo die Dimensionsstabilität direkten Einfluss auf die Ausbeute hat.
Da sich die Klebebandindustrie von einem „Materialwettbewerb“ zu „Systemlösungen“ wandelt, wird das Verständnis der technischen Grundlagen von Materialeigenschaften strategisch wichtiger als der bloße Vergleich von Parametern. Bei unseremWashi-Tape-ProduktionWir etablieren in unseren Produktionsstätten ein Innovationssystem namens „Materialdatenbank + Prozesslabor“, um funktionale Anwendungen von Washi-Papier zu erforschen und gleichzeitig traditionelle Handwerkskunst zu bewahren. Dieser duale Ansatz aus Kulturerhalt und technologischer Innovation könnte den optimalen Weg für den Wandel der Branche darstellen.
Veröffentlichungsdatum: 18. September 2025


